10 erste hilfe tipps in Beziehungen :)
Wenn der Partner seinen Charme zu häufig an fremde Damen vergeudet, kann das nerven. Auch, wenn es harmlos ist: Man fühlt sich vernachlässigt. Ironischerweise ist es oft dasselbe Gefühl, das den Partner auch zum Fremdflirten treibt. Es ist eine versteckte Bitte um mehr Aufmerksamkeit. Schenken Sie ihm etwas mehr davon - und er gehört Ihnen wieder ganz allein.
Am Bett aufgetürmte Wolkenkratzer aus Büchern oder High-Heel-Halden im begehbaren Kleiderschrank: 80 Prozent aller Paare klagen über unordentliche Partner. Die schlechte Nachricht ist: Am Ordnungssinn des anderen lässt sich wenig ändern. Die gute Nachricht: an der eigenen Einstellung dazu schon. Falls Sie das Problem mehrfach angesprochen haben, sich aber nicht viel ändert, hilft nur ein Wechsel des Blickwinkels. Betrachten Sie seine Schlampigkeit als kleine Schwäche und konzentrieren Sie sich auf eine Stärke, die sie wettmacht. Etwa, dass er alles im Haushalt repariert. Eigentlich gar nicht so ü̈bel, dieser Mann, oder?
Entwickeln sich Meinungsverschiedenheiten bei Ihnen oft zu Kriegshandlungen? Dann gehören Sie eventuell unterschiedlichen Streitkulturen an. Vielleicht stammt ein Partner aus einer Familie, in der alles offen und lautstark diskutiert wurde, während der andere als Kind gelernt hat, nie laut zu werden und lieber den Raum zu verlassen, bis er sich beruhigt. Dann streiten Sie in unterschiedlichen Sprachen. Und sind am Ende beide frustriert. Werden Sie zu Privatdetektiven in eigener Sache und spüren Sie diese Muster auf. Macht Spaß und fördert den Frieden.
Die schnellste Art, eine Beziehung zu töten, ist eine Affäre. Will man sie hingegen langsam zu Tode foltern, eignen sich anhaltendes Nörgeln und Kritteln perfekt. Dass es trotzdem so häufig vorkommt, liegt daran, dass viele glauben, man müsse dem Partner nur detailliert genug mitteilen, was er falsch macht und wie er es besser machen könne, dann würde er sich mit der Zeit in den 100-prozentig perfekten Gefährten verwandeln. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass er sich in ein tobendes Rumpelstilzchen verwandelt. Weil er sich attackiert und ungeliebt fühlt. Was nicht heißt, man solle Probleme totschweigen. Eine funktionierende Kommunikation ist für das Gelingen einer Partnerschaft essenziell. Aber eben nur eine funktionierende. Die meisten Paare reden eher zu viel als zu wenig miteinander und diskutieren Themen in fruchtlosen Endlosschleifen tot. Viel besser wirkt manchmal ein humorvoller Hinweis oder ein aufrichtig gemeintes Lob, wenn etwas gut gelaufen ist.
Das Auto streikt, im Bad prangt ein Schimmelfleck: Der Alltag ist oft wenig romantisch. Abhilfe schafft, wer sich regelmäßig Zeit für kleine Zärtlichkeiten nimmt. Sie schaffen das Gefühl der Nähe, das für die Liebe lebenswichtig ist.
Eigentlich sind Liebespartner ja genau dafür da: dem anderen das Leben schöner zu machen. Für Frischverliebte kein Problem. Später flaut der Elan meist ein wenig ab. Vor allem dann, wenn man das Gefühl bekommt, der andere hält all die Bemühungen, inspirierte Liebesmenüs und abendliche Stress-Relief-Massagen für selbstverständlich. Ein hervorragendes Mittel, um auf den Mangel an positivem Feedback hinzuweisen, ist ein in Hörweite geführtes Selbstgespräch. Etwa nach einem selbst gekochten Essen: "Das hast du wundervoll gemacht." "Ach, nicht der Rede wert." "Doch, hat echt super geschmeckt." Das wirkt. Versprochen.
Zu wessen Eltern an Weihnachten? Wer darf das Urlaubsziel aussuchen? Wer geht öfter einkaufen? Eine der schwierigsten Baustellen in einer Beziehung ist die gerechte Verteilung von Entscheidungsgewalt und täglichen Aufgaben. Amüsanterweise haben meist beide Partner den Eindruck, übervorteilt zu werden. Um das zu vermeiden, versuchen viele Paare, alles exakt 50:50 aufzuteilen. Klingt logisch, funktioniert aber nicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Paare sogar die unglücklichsten sind. Sie verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, zu vergleichen, aufzurechnen und über das Ergebnis zu streiten. Viel wichtiger als tatsächliche Gleichheit ist, dass beide das Gefühl haben, ungefähr gleich viel zu geben und zu nehmen. Am besten funktioniert es, Aufgaben nach Vorlieben und Können zu verteilen - einer kocht, der andere isst – Verzeihung - kauft ein. Bei Entscheidungen wie der Wahl des Urlaubsziels darf einmal er, einmal sie aussuchen. Und: Dagegen meckern ist verboten.
Detaillierte Anweisungen zur besten Einparkmethode oder eifersüchtige Fragen, mit wem man wo seinen freien Abend verbracht hat: Zu viel Kontrolle zermürbt. Um sie zu reduzieren, hilft es, die Motivation des Partners zu erforschen. Vielleicht hat er schlicht Angst, Sie zu verlieren. Und die Kontrolle endet, wenn Sie ihm klarmachen, dass diese Sorge unbegründet ist.
Irgendwann sitzt man mit seiner Liebe am Tisch und merkt: "Er schmatzt!" Angewohnheiten wie diese können zur Weißglut treiben. Auch, weil viele Menschen unterstellen, der Partner nerve absichtlich. Dabei ist ihm der Tick oft gar nicht bewusst. Punkt eins ist also: ein freundlicher Hinweis. Hilft meistens, niemand fällt gern unangenehm auf. Falls nicht: Stellen Sie sich vor, wie sehr Sie die Angewohnheit vermissen würden, wenn Ihr Partner Sie verlassen würde. Und freunden Sie sich damit an. Es gibt tatsächlich Dinge, die man sich nicht abgewöhnen kann.
(text von yahoo.de)
